![]() | Egp | Frankfurt Haus Hoch | 5-Achs-CNC-Fräsen | Kooperationsprojekt mit der HAWK-Hildesheim Im Kontext des Entwurfsprojekts FRANKFURT HAUS HOCH setzt das EMD die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der HAWK-Hildesheim fort. Gemeinsam mit Studierenden der TU-BS und der HAWK werden ausgewählte Turmobjekte im 5-Achs-CNC-Fräsverfahren materialisiert. Christoph Peetz entwickelt einen Doppelturm aus zwei gegenläufigen Rotationsbewegungen (links im Bild). Diese Bewegungen beschreiben eine mögliche Erschließung des Grundstücks und visualisieren die zu erwartenden Hör- und Seherlebnisse. Die tragende Raumhülle besteht aus einem integralen Zellsystem, das sich den unterschiedlichen Kräften individuell anpasst. Die adaptive Struktur beruht auf einem sich selbst organisierenden Kammermodell, das auf den Mathematiker Georgi Voronoi zurückgeht. Im Kontrast zu den in Clustern organisierten Hochhauscontainern Frankfurts entwirft Moritz Mombour eine plastische Turmskulptur als dominanten Solitärbau (Bildmitte). Mit Diagonal- und Orthogonallinien, die von der städtischen Umgebung abgeleitet und auf die plastische Form projiziert sind, wird die schwingende Raumhülle gegliedert und strukturiert. Auf diese Weise entsteht ein Flechtwerk aus breiten, ineinander verschlungenden und sich kreuzenden Bändern. Die Form des Hochhauses (rechts im Bild) von Mathias Scheuren beruht auf einer Untersuchung der Wirkung des Gebäudes aus der Perspektive des Fußgängers. Die subjektive Wahrnehmung des Gebäudes von verschiedenen Standorten in der Umgebung wird zeichnerisch analysiert und zur Verformung des Baukörpers herangezogen. Der freistehende, schlanke Rundturm erhält eine tragende Modulfassade aus ineinander verschränkten Dreieckselementen, die sich den verschiedenen Wölbungen des Baukörpers flexibel anpassen. Entwurfs-Projekt FRANKFURT HAUS HOCH | Leitung: Carolin Höfler mit Matthias Karch, Mitarbeiter EMD: Thilo Aschmutat _MAYA-Workshop, Matthias Richter _Programmierung. In Kooperation mit der HAWK-Hildesheim _5-Achs-CNC-Fräsen, Norbert Linda mit Renke Abels _Labor- und Projektleitung sowie mit Studierenden der HAWK-Hildesheim. ALPHACAM-Schorndorf _3D-Printing. >> Projekte/Dokumentation |
![]() | E | Freier Entwurf | Die Möglichkeit einer Insel | Entwurf für ein Welt:Ge:Zeiten:Zentrum Kooperationsprojekt mit dem Institut für Stahlbau, TU Braunschweig und der HAWK Hildesheim (5-Achs-CNC-Fräsen) Der in den Niederlanden gelegene Abschlussdeich (Afsluitdijk) ist ein Sperrdamm am Eingang der einstigen Zuiderzee zwischen Den Oever im Südwesten und Kornwerderzand im Nordosten. Der Deich trennt das Ijsselmeer vom Wattenmeer und ist eines der Hauptelemente der "Zuiderzeewerke". Dieses groß angelegte Infrastrukturprojekt soll dazu dienen, das Festland vor Sturmfluten zu schützen und im Landesinneren durch den Bau von so genannten Poldern weiteres Land zu gewinnen. Über den Afsluitdijk führt die niederländische Autobahn mit einer Halte-, Tank- und Wendemöglichkeit bei Breezanddijk. Seit wenigen Wochen trägt das Wattenmeer den begehrten Titel "UNESCO-Weltnaturerbe" und die niederländische Regierung nimmt die Auszeichnung zum Anlass, um mit dem Neubau eines Welt-Gezeitenzentrums auf die besonderen Qualitäten und Probleme dieser Region aufmerksam zu machen. Sie plant in der unmittelbaren Umgebung des Breezanddijks - also mitten auf dem Wasser - den Bau einer künstlichen Insel, die nur per Boot zu erreichen sein wird. Dieses Gebäude, das sich explizit mit dem Naturraum "Wattenmeer" auseinandersetzt, hat drei Funktionen zu erfüllen: 1. Es wird internationalen Wissenschaftlern Forschungs- und Wohnmöglichkeiten bieten, um die Fragen des Ökosystems Nordsee zu erkunden. 2. Es wird ein Anziehungspunkt werden für Besucher aus aller Welt, sich mit den drängenden Fragen des Klimawandels und des ökologischen Gleichgewichts auseinanderzusetzen. 3. Es wird Präsentationsmöglichkeiten bieten für wechselnde Ausstellungen rund um das Thema "Wattenmeer". Der Entwurf sollte die immensen Chancen, die dieser offene und den Kräften der Natur ausgesetzte Ort bietet, in eine signifikante Architektur übertragen, die sich explizit mit dem Thema der künstlichen Insel, den Einflüssen von Wind, Sonne und Wetter, von steigenden und fallenden Wasserständen, von raschen klimatischen Veränderungen sowie mit der Energiegewinnung durch Wind-, Solar- und Wasserkraft auseinandersetzt. In experimenteller Weise werden Strategien einer Struktur- und Formbildung erprobt, die sich adaptiv auf wechselnde Umwelteinflüsse beziehen. Wünschenswert ist die Verbindung des Projektes mit dem Maya-Workshop "Performative and modular structures". In Kooperation mit der HAWK Hildesheim werden ausgewählte Großmodelle mit einer 5-Achs-CNC-Fräse gefertigt. download E_einführung.pdf Termin _mittwochs, 14.00 bis 18.00 Uhr | Einführung _Mi., 21.10.2009, 10.00 Uhr | Workshop MAYA _Mi., 21.10. bis Fr., 23.10.2009, und Mi., 28.10. bis Fr., 30.10.2009, jeweils 10.00 bis 16.00 Uhr sowie Mo., 09.11. bis Fr., 13.11.2009, 10.00 bis 18.00 Uhr, EMD, Medialab | Abschlusspräsentation _Mi., 27.01.2010, EMD |
![]() | E | Freier Entwurf | Bachelor 5. Semester und Diplom | Hangar J 1000 Sechswöchiger Kompaktentwurf in der 2. Semesterhälfte! Kooperationsprojekt mit dem Institut für Stahlbau der TU Braunschweig Auf dem Gelände der ehemaligen Junkers-Flugzeugwerke in Dessau soll ein Ausstellungshangar mit einer Fläche von rund 2500 Quadratmetern errichtet werden. Das Hangargebäude versteht sich als Erweiterung des Technikmuseums Dessau und widmet sich den Flugzeug- und Architekturvisionen des deutschen Ingenieurs und Unternehmers Hugo Junkers (1859-1935). Zu den zentralen Exponaten gehören eine originale "Ju 52" und ein nachgebauter "Nurflügler J 1000", ein Flugzeug, bei dem Triebwerke, Treibstofftanks sowie Besatzung, Passagiere und Fracht in einem einzigen, durchlaufenden Flügel untergebracht werden sollten. Ein weiterer Schwerpunkt der Ausstellung bilden Junkers Planungen einer zukünftigen Metallarchitektur, die vor allem durch die Verbindungen zum nahegelegenen Bauhaus inspiriert wurden. Aufgabe des Projektes ist der Entwurf einer dynamischen, modularisierten Flächenstruktur, welche die Raumhülle des Hangars bildet. Diese soll unter Zuhilfenahme der institutseigenen, CNC-gesteuerten Fertigungsmaschinen – 3D-Printer, 3D-Styro- und 2D-Lasercutting – entwickelt werden. Der Kompakt-Ferienentwurf ist offen für Bachelor-Studierende (5. Semester) und Diplom-Studierende. Der Entwurf beginnt mit einem zweiwöchigen Intensivworkshop, der in das Modelling-Programm Maya und in die entwurfliche Form- und Materialfindung einführt. download E_einführung.pdf Am Sa., den 06. Februar 2010 findet eine ganztägige Exkursion nach Dessau statt, bei der das Technikmuseum "Hugo Junkers" sowie das Bauhausgebäude und die Meisterhäuser von Walter Gropius besucht werden. Verbindliche Anmeldung bis zum 03.11.2009 am EMD, Kosten 15,- Euro pro Person. Termin _Beginn _Mo., 25.01.2010, 10.00 Uhr, EMD | Workshop MAYA _Mo., 25.01.2010 bis Fr. 29.01.2010, 10.00 bis 16.00 Uhr, Workshop Formfindung _Mo., 01.02. bis Fr., 05.02.2010, 10.00 bis 18.00 Uhr | Exkursion nach Dessau _Sa., 06.02.2010 | anschließende Korrekturtermine nach Ansage | Abschlusspräsentation _Mo., 08.03.2010, EMD Anerkennung: 6 Leistungspunkte im Modul E - Freier Entwurf |
![]() | G/V in B | Raumbilder und Bildräume | 1:1 Videoreprojektionen | Realisierungsprojekt Auch belegbar als Bachelorwahlmodul B4 | Darstellen und Gestalten 2. Projektabschluss 2. Semesterhälfte! In fast allen Bereichen unseres urbanen Umfeldes ist eine steigende Relevanz medial vermittelter Raumbilder zu beobachten: Alles wird mit Kameras festgehalten und einiges – so scheint es – erhält seine eigentliche Relevanz gar erst aufgrund seiner bildlich-medialen Wiedergabe. An öffentlichen Orten des urbanen Stadtraums realisiert der international tätige Videokünstler Philipp Geist großformatige Video-Projektionen. Seine Licht-Bild-Interventionen sind äußerst komplexe, performative Transformationen bzw. Rekonstruktionen des gewohnten raumzeitlichen, architektonischen Kontextes. Im Seminar "Raumbilder und Bildräume" soll die Interdependenz von Ort und Bild ins Zentrum des Interesses gerückt werden: Mit dem Medium Video aufgezeichnete Ausschnitte eines Realortes verbleiben nicht im zweidimensionalen "Fenster" des klassischen Wiedergabemediums Monitor, sondern werden – als Projektionen im Maßstab 1:1 – in den tiefengestaffelten Raum der Stadt "zurückreferenziert". Dabei werden grundlegende Kenntnisse zur Videoaufnahmetechnik, dem digitalen Videoschnitt und der digitalen Videonachbearbeitung vermittelt. Die normalerweise linear verlaufende Abfolge von Aufnahme, Schnitt, Postproduktion und Präsentation wird als offener, nonlinearer Prozess verstanden, dessen Anfangs- und Endpunkte nicht klar definierbar sind. Zur Umsetzung des Projekts stehen den TeilnehmerInnen des Seminars die spektakulären, derzeit leerstehenden Räumlichkeiten des ehemaligen Braunschweiger Fernmeldeamtes exklusiv zur Verfügung (siehe Abbildung). Einführungsvortrag Philipp Geist _Do., 12.11.2009, 17.00 Uhr, ehemaliges Fernmeldeamt | Semestertermine (jeweils Fr. 11.00 Uhr, EMD oder ehemaliges Fernmeldeamt) 19.11.2009, 11.12.2009, 08.01.2010, 12.03.2010 | Produktionskompaktphase mit Philipp Geist _Mo., 22.03.2010 bis Fr., 26.03.2010 | abendliche Abschlusspräsentation _Mo., 29.03.2010, ehemaliges Fernmeldeamt Download PDF mit weiteren Projektinformationen |